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Woran merkst du, dass eine Veränderung wirklich in dir angekommen ist?

Entspannte Mutter beobachtet spielende Kinder in warmer Küche als Symbol für Vertrauen, Entwicklung und innere Veränderung

Nicht nur im Kopf. “Aha, so geht das.“

Sondern in deinem Wesen.

In deiner Art wie du lebst.

 

Ich merke,

dass ich weich bleibe,

wo ich mich früher verspannt habe.

 

Bei mir war das so:

Jemand brauchte Hilfe.

Ich suchte nach Lösungen.

 

Jetzt merke ich:

Jemand braucht Hilfe.

Ich spüre: du schaffst das schon.

Und lasse machen.

 

Meine 13-jährige Tochter ihren Plan ein Häkelbusiness zu starten.

Unsere Patchwork-Kids in der Küche, die unbändige Lust auf Palatschinken haben und zur Tat schreiten.

Meine Kinder in der Schule, die schon in der ersten Klasse in Schreibschrift schreiben wollen.

 

Und natürlich bin ich da.

Doch abwartend.

Beobachtend.

Und dadurch, dass ich entspannt bin,

entspannen sie sich.

Und probieren es einfach.

Ohne Druck.

Und deshalb gelingt ihnen so viel.

 

Auch wenn nicht,

haben sie etwas Wertvolles gelernt:

dass sie sich ausprobieren dürfen.

dass Fehler kein Drama sind.

dass sie nach Misserfolgen wieder aufstehen können.

 

Ich gebe zu,

ich habe lange gebraucht bis das Wissen in jede Zelle meines Körpers gesunken ist, dass es auch in meinem Mama-Sein und der Begleitung in Kindern angekommen ist.

Nicht sofort helfen wollen.

Sondern den Raum für andere halten.

Um sich selbst zu erfahren.

Neu zu erleben.

 

Wenn wir unseren Kindern wirklich vertrauen,

lernen sie sich selbst zu vertrauen.

Sie entwickeln Selbstvertrauen.

Das ist das größte Geschenk, das wir ihnen machen können.

 

Und wie schaffe ich, dass Veränderung wirklich in mir ankommt?

 

Ich begebe mich in meine Tiefen, mein Unbewusstes. Denn weit über 90% unserer Handlungen werden daraus gesteuert. 

Im Unterbewusstsein sind unsere Erfahrungen, Ängste, Erlebnisse, Schuld, Scham gespeichert. Unser Zu-viel und Zu-Wenig-Sein. Alles, was uns geprägt hat. Ob wir wollen oder nicht.

 

Und wie komme ich ins Unbewusste? 

Über deine Gefühle. 

Und über alles, was uns berührt.

Geschichten, Märchen, Singen, Tanzen, innere Bilder und Reisen in dein Unbewusstes, Erinnern an Mythen und Archetypen… 

Fühlen berührt dein Unbewusstes. 

 

Fühlen in einem sicheren Rahmen bewegt dein Inneres und Veränderung wird möglich.

So wie ein unsicherer Rahmen dich als Kind geprägt hat, misstrauisch, ängstlich, nie gut genug … zu sein, lehrt dich ein sicherer Raum, wieder offen, neugierig, gut zu sein. 

 

Es ist nie zu spät.

 

Herzensgrüße,

Sigrid

 

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